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Altenheimat der Grafschafter Diakonie

Senioren-Wohngemeinschaft

Bereits seit März 2005 fühlen sich drei Damen in der neu gegründeten Senioren-Wohngemeinschaft im neuen Gebäude auf dem Gelände der Altenheimat Vluyn wohl.
Vor einigen Wochen haben sie „Zuwachs“ bekommen, zwei weitere Mitglieder konnten begrüßt werden und seit September ist die Gruppe mit insgesamt 6 Mitgliedern komplett. Ihre Mietverträge hat die Wohngemeinschaft mit dem Verein für Innere Mission abgeschlossen, untereinander gibt es Nutzungsvereinbarungen zwischen den Teilnehmern.
Die Mieterinnen interessieren solche juristischen Feinheiten weniger. Für sie ist es wichtig, Gemeinschaft zu erfahren, aber auch Selbständigkeit leben zu können. Jede Mieterin hat ein geräumiges Einzelzimmer, in der „familiengerechten“ Küche kann gemeinsam gekocht, gegessen und geklönt werden. Einzelne Leistungen wie Mahlzeiten., Wäsche waschen, Reinigung können von der Servicegesellschaft der Grafschafter Diakonie „eingekauft“, im Keller kann aber auch die eigene Waschmaschine benutzt werden. Jede regelt es so, wie sie es möchte. Die Damen besuchen gerne die Veranstaltungen in der Kulturhalle oder in der Altenheimat Vluyn und nehmen am gemeindlichen Leben der Kirchengemeinde teil.
Wenn Sie Interesse haben, Näheres über diese „Wohnform“ zu erfahren, können Sie sich gerne an den Einrichtungsleiter der Altenheimat Vluyn, Herrn Ulrich Dannfeld Tel 02845/ 9139-0, wenden.

Mittagsgebet

Eine Glocke wird seit einiger Zeit regelmäßig im Speisesaal der Altenheimat zum Mittagsgebet geläutet. Die Idee hatte unser Mieter Herr Kock. Schon seit ungefähr 10 Jahren hing eine kleine Glocke im Flur zu den Mietwohnungen im Altbau. Nie benutzt und deswegen auch nicht weiter beachtet. Als wir die Tradition mittags vor dem Essen ein Gebet zu sprechen wieder aufleben ließen, kam die-/ derjenige nicht so richtig zu Wort. Es war einfach zu laut! Den Vorschlag von Herrn Kock, doch die Glocke aus dem Altbau zum Klingen zu bringen, griffen wir daher gerne auf. Unser Hausmeister Herr Köhler baute sie ab und hing sie im Speisesaal auf und seither läutet sie das Mittagsgebet, abwechselnd gesprochen von unserer Mieterin Frau Kühle und unserem Mieter Herrn Kock, ein.
Zum morgendlichen Lied und Gebet wird sie noch nicht geläutet – vielleicht aus Rücksicht auf die noch nicht ganz Wachen? Die Tradition sich morgens nach dem Frühstück noch ein wenig zu besinnen und innezuhalten bevor der Tag „richtig“ beginnt, ist eine liebgewordene Einrichtung. Wir singen für die Geburtstagskinder und verabschieden die verstorbenen Bewohner, die wir ein Stück auf ihrem Weg begleiten durften. Ansonsten starten wir einfach mit Gottes Wort fröhlich in den Tag und freuen uns, dass wir einander haben ( wie es in einem Lied so treffend heißt).

Christel Blum
Altenheimat Vluyn